Malerei als Abenteuer
dies trieb Lovis Corinth (1858-1925) bis an den Rand zum Formlosen und mitten in die Moderne hinein. Thematisch den ewigen Existenzfragen des Menschen um
Eros und Tod, Gewalt und Leidenschaft zeitlebens treu geblieben, entwickelte der Künstler ein spannungsvolles Themenspektrum.
Es reicht von der dionysischen Antike zur christlichen Leidensgeschichte, vom intimen Genrebild bis zur subjektiven Landschaftsimpression.
Ein Begründer der Moderne in der Malerei,
diese Bezeichnung gebraucht man heute im Zusammenhang mit dem im ostpreußischen Tapiau gebürtigen Lovis Corinth. Doch Corinth war weitaus mehr: Akademiker,
Naturalist, Impressionist, Expressionist – wie kaum ein zweiter Künstler verlieh er dem Medium Malerei neue Ausdruckskraft jenseits der Stile und steht damit
explizit zwischen Tradition und Avantgarde.
Der künstlerische Grenzgänger Corinth
wurde neben Oskar Kokoschka und Max Beckmann zum großen Einzelgänger der figurativen Moderne im frühen 20.Jahrhundert. Sein Werk beeinflusste und bestärkte
Generationen deutscher Künstler in Ost wie West.
Die große Retrospektive zum 150sten Geburtstag
Lovis Corinths gibt nicht nur einen umfassenden Zugang seinem explosiven Werk im Kontext der Moderne. Sie klärt auch erstmals eine wesentliche kunsthistorische
Bezugsgröße der „Renaissance“ figurativer Malerei der Gegenwart.
Die Ausstellung ist eine Kooperation des Musée d’Orsay Paris, des Museum der bildenden Künste Leipzig und des Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg.
Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog.
Kunstreise nach Regensburg , Zimmervermittlung (Angebot der Regensburg Tourismus GmbH):
www.regensburg.de/tourismus
Info-PDF zum Package “Lovis Corinth”
Lebensdaten Lovis Corinths >>>

