LABOR 3: 12. Marler Video-Kunst-Preis 2006
Preisträger und Kandidaten
25.5. bis 15.7.2007
Als dritte und letzte Fortsetzung der Ausstellungsreihe LABOR in diesem Jahr widmet sich das Kunstforum der Videokunst. Anlässlich der Verleihung
des 12. Marler Video-Kunst-Preises 2006 zeigt die Wanderausstellung, die erstmals in Bayern zu sehen ist, aktuelle Tendenzen der Videokunst in
Deutschland. Der renommierteste deutsche Preis für Videokunst wird seit 1982 alle zwei Jahre vergeben. In Kooperation mit dem Adolf-Grimme-Institut
und der Kunsthochschule für Medien Köln ist das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl federführend bei der Vergabe des Preises. Aus den Beiträgen der
Sieger und Gewinner der Sonderpreise wird – unter Beteiligung weiterer ausgesuchter Beiträge – jeweils eine Ausstellung konzipiert, die nun erstmals
im Kunstforum Ostdeutsche Galerie zu sehen ist.
Die Preisträgerin 2006, Magdalena von Rudy, wurde 1973 in Ratibor/Polen geboren und studierte an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin
von Tony Cragg. Sie lebt und arbeitet in Wuppertal. In ihrer Arbeit „Persona Syndrom“ greift sie Ingmar Bergmans filmisches Meisterwerk Persona
(1966) auf und lässt durch zwei junge Frauen eine komplexe Beziehungsstruktur vergegenwärtigen.
Begleitprogramm:
In der erfolgreichen Reihe „Reden über Kunst“ begrüßt das Kunstforum einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Medienkunst. Prof.
Dr. Wulf Herzogenrath, Direktor der Kunsthalle Bremen und Juryvorsitzender beim 12. Marler Video-Kunst-Preis, spricht über die Entwicklung der
deutschen Videokunst.
Reden über Kunst:
Prof. Dr. Wulf Herzogenrath: „Videokunst in Deutschland 1963 bis heute aus der Sicht von Wulf Herzogenrath“.
Donnerstag, 12.7.07, 20 Uhr, Eintritt: 6,-/4,- €.

