Otto Mueller. Verlorenes Paradies.
Werke aus der Sammlung Karsch
17.12.2006 bis 18.3.2007
Weiblicher Akt und Landschaft sind die beiden Pole, zwischen denen sich das Lebenswerk Otto Muellers (1874 - 1930) spannt. Während das malerische Werk des "stillen Expressionisten" zuletzt 2003 in München gewürdigt worden war, widmet jetzt das Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg dem komplexen druckgrafischen Werk des Brücke-Künstlers eine Retrospektive. Als erstes Museum in Deutschland präsentiert es das einzigartige Konvolut aus der Sammlung Karsch, bestehend aus knapp 200 Lithografien in verschiedenen Farb- und Druckzuständen, einzelnen Holzschnitten und zwei Mappenwerken, darunter die berühmte "Zigeunermappe" (1925/1927). Ergänzt wird die Ausstellung um fünf Gemälde. Ein Jahr nach der erfolgreichen Retrospektive "Otto Dix. Welt & Sinnlichkeit" rückt das Spezialmuseum für deutsche Kunst in und aus Mittelosteuropa damit einen weiteren bedeutenden Künstler der Klassischen Moderne in seiner Sammlung ins Zentrum der Aufmerksamkeit.


