Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg
AUSSTELLUNGEN
Karl Schmidt-Rottluff, Frauenkopf, 1915,
Holzschnitt, Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg,
© VG Bild-Kunst, Bonn 2011

Karl Schmidt-Rottluff (1884 Rottluff bei Chemnitz – 1976 Berlin) hat sich ab 1909 im Holzschnitt immer wieder mit dem Thema Porträt befasst, wobei er durch Bezeichnungen wie „Kopf“ die Dargestellten häufig anonymisiert. Der Frauenkopf ist streng kubisch aufgebaut und erinnert in der radikalen Vereinfachung der Form an die Ästhetik so genannter primitiver Skulptur. Schwarze und weiße Partien definieren gleichermaßen das Motiv, das von kammartigen Strichlagen aufgelockert wird. Zurückhaltung und Eleganz gleichermaßen sprechen aus den überlängten Zügen, mit denen der Künstler das Wesen der Porträtierten zu erfassen suchte.

Grafische Sammlung
im Kunstforum Ostdeutsche Galerie
SCHAUFENSTER 1
Der Holzschnitt – Facetten eines Mediums
1. Dezember 2011 bis 26. Februar 2012

Mit der neuen Ausstellungsreihe SCHAUFENSTER präsentiert sich die Grafische Sammlung im Kunstforum ab Dezember 2011 in einem eigenen Raum. Hier wird zukünftig in einer Auswahl Einblick in die umfangreichen Bestände gegeben, die rund 30.000 Zeichnungen, Druckgrafiken, illustrierte Bücher und Mappenwerke umfassen. Im Wechsel werden einzelne künstlerische Positionen und thematische Querschnitte durch die Sammlung vorgestellt, um deren Vielfalt wie auch das weite Spektrum von Kunst auf Papier sichtbar zu machen.

Den Auftakt bildet die Ausstellung „Der Holzschnitt – Facetten eines Mediums“. Sie geht den verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten der ältesten druckgrafischen Technik nach, die mit eindrucksvollen Werken etwa von Karl Schmidt-Rottluff, Gerhard Altenbourg oder Markus Lüpertz im Regensburger Museum vertreten ist. Karl Schmidt-Rottluff (1884 Rottluff bei Chemnitz – 1976 Berlin) hat sich ab 1909 im Holzschnitt immer wieder mit dem Thema Porträt befasst, wobei er durch Bezeichnungen wie „Kopf“ die Dargestellten häufig anonymisiert. Der Frauenkopf ist streng kubisch aufgebaut und erinnert in der radikalen Vereinfachung der Form an die Ästhetik so genannter primitiver Skulptur. Schwarze und weiße Partien definieren gleichermaßen das Motiv, das von kammartigen Strichlagen aufgelockert wird. Zurückhaltung und Eleganz gleichermaßen sprechen aus den überlängten Zügen, mit denen der Künstler das Wesen der Porträtierten zu erfassen suchte.

Begleitprogramm zur Ausstellung:
Führung für Senioren
Dienstag, 17. Januar, 14 Uhr, 6 € für Eintritt, Kaffee und Gebäck mit Martina Höhme M.A., Kunsthistorikerin

Kuratorenführung mit Dr. Agnes Matthias, Leiterin der Grafischen Sammlung
Donnerstag, 19. Januar, 18 Uhr, 2 €

Workshops für 10- bis 16-Jährige
35 € inkl. Material, max. 10 Teilnehmer, Anmeldung erforderlich
mit Karla Volpert, Museumspädagogin
Ins Holz geschnitten: Winterlandschaft
Samstag, 14. Januar, und Sonntag, 15. Januar, jeweils 13.30 bis 16.30 Uhr
Ins Holz geschnitten: Tiere und Menschen
Samstag, 4. Februar, und Sonntag, 5. Februar, jeweils 13.30 bis 16.30 Uhr