Tanz und Choreographie: Elisabeth Herrmann
22. Juni 2008, 11 Uhr
Der Komponist Widmar Hader (*1941) schrieb Ein Lied vom Menschen 1985 in der Besetzung Holzbläserquintett und Klavier für die Primaballerina des
American Contemporary Ballet in Washington D.C.
Die fünf Blasinstrumente symbolisieren den göttlichen Geist, der dem Menschen eingehaucht wird und das Klavier symbolisiert den Mensch, der Freiheit gewinnt und sich
von seinem Ursprung lösen kann. Er gewinnt seine eigene Identität und sein eigenes Ich im Sprechen und in der Fähigkeit zur Abstraktion so wie zum eigenen Fühlen. Um
die musikalisch-tänzerische Darstellung des Menschen in seiner Dreiheit als fühlendes, wollendes und denkendes Wesen bildkräftig zum Ausdruck zu bringen, bedient sich
Hader mythischer Bilder voll elementarer Kraft.
Die Choreographin, Tänzerin und Tanzpädagogin Elisabeth Herrmann wurde an der Folkwang-Hochschule in Essen zur professionellen Bühnentänzerin ausgebildet. Sie gründete
1986 in Regensburg das erste moderne Tanztheater der freien Szene und gilt seit Jahren als energievoller Motor eines subtilen, einfallsreichen Tanztheaters. 1995 Gründung
ihres eigenen Tanzstudios TANZ FORUM mit eigenem Ensemble.
Mit der Uraufführung der neuen Choreographie von Elisabeth Herrmann präsentiert das Kunstforum Ostdeutsche Galerie das Werk erstmals in Regensburg.

