Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg
PRESSEKONTAKT

Alexandra Karabelas
Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr.-Johann-Maier-Str. 5
93049 Regensburg
Tel. +49 (0)941 29714-23
Fax +49 (0)941 29714-33

Preisträger und Kandidaten
25. Mai bis 15. Juli 2007
Eine Kooperation mit dem Skulpturenmuseum
Glaskasten Marl

Das Kunstforum präsentiert als dritte und letzte Fortsetzung seines neuen Ausstellungsformats LABOR in diesem Jahr den 12. Marler Video-Kunst-Preis mit allen Preisträgern und Kandidaten erstmals in Bayern.
Die Video-Kunst ist seit Nam June Paik und Wolf Vostell zum festen Bestandteil der zeitgenössischen Kunst geworden. Bereits seit 1984 verleiht das Skulpturenmuseum Glaskasten den ersten nationalen Preis für Video-Kunst.
Als Biennale initiiert, wird mit der Verleihung des renommierten Marler Video-Kunst-Preises die Entwicklung der Video-Kunst der jeweils vergangenen zwei Jahre reflektiert.

Die Preisträgerin Magdalena von Rudy lässt in ihrem Video "Persona Syndrom" durch zwei junge Frauen Ingmar Bergmans Film "Persona" (1966) vergegenwärtigen. Die Geschichte einer Schauspielerin, die sich ins Schweigen zurückgezogen hat, wird als unverhüllt erotischer Monolog verdichtet.

Für "grundlos" erhielt Daniel Burkhardt 2006 einen Sonderpreis. Drei Kameras nehmen gleichzeitig im reduzierten Schwarz-Weiß-Verfahren die geometrische Fugenstruktur eines gepflasterten Platzes auf. Durch die Überlagerung der Bilder entsteht im Auge des Betrachters eine irritierende und beunruhigende Vibration.

"Das Modell" von Florian Gwinner zeigt eine rückwärts gerichtete Kamerafahrt. Aus einer zunächst abstrakten Fläche entsteht als Pappmodell mit Strohhalmen, Keksen und Schrauben eine städtische Szenerie, die sich nach und nach zu einer immer realitätsnaheren Dingassoziation steigert.

Die Preisträger des Produktionspreises der Kunsthochschule für Medien Köln, Anja Vormann und Gunnar Friel aus Düsseldorf setzen sich in ihrem Video "Call of flying trees" in überzeugender Weise mit dem Medium Computerspiel auseinander. Angelehnt an die Grafik des Ego-Shooter-Spiels "Call of Duty" wird die Computerspielsimulation "zerstört" und als "Oberfläche" entlarvt. An einer surrealen, virtuellen Geländeformation ziehen schwebende Bäume meditativ vorüber.

Neben den Videofilmen der Preisträger zeigt das Kunstforum 17 weitere Arbeiten von Kandidaten

Für weitere Fragen und Informationen, steht Ihnen das Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gerne zur Verfügung, Tel. (0941) 29 714 23,
Email: a.karabelas@kog-regensburg.de (Leitung), b.bienert@kog-regensburg.de (Assistenz).