Growing and fading

Sieglinde Bottesch – Bernard Schultze

The exhibition has been prolonged until 29 January 2023

At first glance, the naturally colored, still objects of Sieglinde Bottesch (b. 1938) and the usually colorful works that grow rampantly into space of Bernard Schultze (1915–2005) have few similarities. But they are related to one another in their essence: both are located at the intersection between art and nature. That also accounts for their charm: their artificial forms convey a sense of living creatures and their transformations. The title Growing and Fading is the point of departure and the motto for this exhibition juxtaposing the works of these two artists.

The sculptor and graphic artist SIEGLINDE BOTTESCH, born in Hermannstadt (now Sibiu, Romania), has been, especially since emigrating to Germany in 1987, working with nature and its processes. Setting out from inner impulses, she records the interim stages of being, its transitions, without defining them precisely. Using Keraquick molding compound, plaster, and plaster bandages, but also China paper and natural materials, since 2000 she has been creating sculptural works that look like enigmatic, quiescent beings – sometimes reminiscent of animals, sometimes of plants. Her graphic compositions, too, oscillate between motif and abstraction.

BERNARD SCHULTZE Bernard Schultze was a cofounder of the Quadriga artists’ association in 1952 and became one of Germany’s most important exponents of the abstract style known as Art Informel. Despite being based on a production process guided by the subconscious, his abstract graphic works, (relief) paintings, and sculptures remain associative and point to dreamlike alternative worlds. In the mid-1950s he began to extend two-dimensional works into space sculpturally by gluing objects to them. He created his first fully three-dimensional object, a so-called Migof, in 1961. The artist from Schneidemühl (now Piła, Poland) uses that neologism for his creatures, which represent, in his words, “the cheerfulness that follows catastrophe.”

Begleitprogramm

Thu. 26.1.
18:30 - 19:30

Wachsen und Vergehen. Sieglinde Bottesch - Bernard Schultze

Kuratorenführung mit Dr. Sebastian Schmidt

Get-together an der Getränkebar

Special exhibitionTour

11 Euro inkl. Eintritt und Getränk, 8 Euro ermäßigt

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).

Bitte beachten Sie die geltenden Antipandemie-Maßnahmen. Lesen Sie dazu bitte die aktuellen Informationen zum Museumsbesuch.


Auf den ersten Blick haben die naturfarbenen stillen Objekte von Sieglinde Bottesch (*1938) und die meist bunten, wild in den Raum wachsenden Arbeiten von Bernard Schultze (1915–2005) nur wenig Ähnlichkeit. Doch im Wesen sind sie miteinander verwandt: Beide sind sie an der Nahtstelle zwischen Kunst und Natur angesiedelt. Das macht auch ihren Reiz aus – die künstlichen Formen vermitteln das Gefühl lebendiger Geschöpfe und ihrer Verwandlungen. Der Titel „Wachsen und Vergehen“ ist Ausgangspunkt und Motto der Ausstellung, die beide Künstlerpositionen gegenüberstellt.

Sat. 28.1.
11:00 - 12:00

Von Migofs und anderen Wesen

Mitmach-Führung für Groß und Klein mit Karla Volpert, Museumspädagogin

 

Special exhibitionTourchildren and adults

Dauer: 1 Stunde
Kinder frei, Erwachsene 3 Euro + Eintritt
für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).

Bitte beachten Sie die geltenden Antipandemie-Maßnahmen. Lesen Sie dazu bitte die aktuellen Informationen zum Museumsbesuch.


In der Ausstellung "Wachsen und Vergehen" gibt es Einiges zu entdecken. Manches wird uns vertraut vorkommen - Pflanzenteile, Muscheln, das eine oder andere kleine Insekt. Doch auf den zweiten Blick werden wir entdecken, dass die Künstlerin Sieglinde Bottesch ihre Vorlagen nicht nur sehr vergrößert. Die Werke von dem zweiten Künstler der Ausstellung, Bernard Schultze, sind wie große Wimmelbilder. Und, neugierig, was ein Migof ist? Wir werden gleich drei Stück kennenlernen! Kinder wie Erwachsene können sich auf eine kurzweilige Führung mit Suchspielen und Rätseln freuen. 

Sun. 29.1.
11:00 - 12:00

Wachsen und Vergehen

Führung mit Künstlerin Sieglinde Bottesch

Special exhibitionTour

Teilnahme kostenlos, Eintritt 4 Euro / 3 Euro ermäßigt

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).

Bitte beachten Sie die geltenden Antipandemie-Maßnahmen. Lesen Sie dazu bitte die aktuellen Informationen zum Museumsbesuch.


Für Sieglinde Bottesch sind es häufig die unscheinbaren Momente, in denen sich ihr die Wunder der Natur offenbaren. Ein besonderes Lichtspiel, eine Form, die ins Auge fällt. Das Beobachten einer verdorrenden Frucht oder eines austrocknenden Stückes Lauch, die eine faszinierende Verwandlung durchlaufen. Die mystische Erfahrung des pulsierenden Lebens, das im eigenen Körper resoniert, wenn man einen Egerling in der Hand hält. Am Anfang steht ein solcher Impuls, doch es geht weiter: „Das Lebendige, mit seinen Daseinsformen, löst Assoziationen aus, die nicht endgültig sind, sondern immer wieder neue Interpretationen zulassen und auch mich selbst einschließen,“ erklärt die Künstlerin.

Sun. 29.1.
15:00 - 16:00

Wachsen und Vergehen. Sieglinde Bottesch - Bernard Schultze

Führung mit Stephanie Ruhfaß M.A., Kunsthistorikerin

Special exhibitionTour

3 Euro + Eintritt 6 Euro / 4 Euro ermäßigt

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).

Bitte beachten Sie die geltenden Antipandemie-Maßnahmen. Lesen Sie dazu bitte die aktuellen Informationen zum Museumsbesuch.


Auf den ersten Blick haben die naturfarbenen stillen Objekte von Sieglinde Bottesch (*1938) und die meist bunten, wild in den Raum wachsenden Arbeiten von Bernard Schultze (1915–2005) nur wenig Ähnlichkeit. Doch im Wesen sind sie miteinander verwandt: Beide sind sie an der Nahtstelle zwischen Kunst und Natur angesiedelt. Das macht auch ihren Reiz aus – die künstlichen Formen vermitteln das Gefühl lebendiger Geschöpfe und ihrer Verwandlungen. Der Titel „Wachsen und Vergehen“ ist Ausgangspunkt und Motto der Ausstellung, die beide Künstlerpositionen gegenüberstellt.

Sieglinde Bottesch, Ei-Sprung, 2011 Gips, poliert, Archiv der Künstlerin © Sieglinde Bottesch , Foto: Uwe Moosburger, www.altrostudio.de
Sieglinde Bottesch Verwoben 2012 Chinapapier, Sisalfaser, Archiv der Künstlerin © Sieglinde Bottesch Foto: Hubert Klotzeck

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