Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg





Dr.-Johann-Maier-Straße 5, 93049 Regensburg
Tel.+ 49 (0)941 29714-0, info@kog-regensburg.de
Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr, 6 € / 4 € ermäßigt
Logo: Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

Franz Radziwill, Dorfeingang, Ende eines Arbeitstages, 1928,
Öl auf Hartfaser, 95 x 115,5 cm, Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg, © VG Bild-Kunst, Bonn 2015,
Foto: Wolfram Schmidt, Regensburg



Milada Marešová, Wohltätigkeitsbasar (Dobrocinný bazar), 1927,
Öl auf Leinwand, 40 x 60 cm, Privatsammlung, Prag
© Milada Marešová - Rechtsnachfolger,
Foto: Michaela Dvoráková, Moravská galerie v Brne



Franz Sedlacek, Bibliothek,1926, Öl auf Sperrholz, 60,5 x 75,5 cm, Landesgalerie Linz, Oberösterreichisches Landesmuseum
© VG Bild-Kunst, Bonn 2015,
Foto: Ernst Grinberger, Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz



Alexander Kanoldt, Stilleben II/27,1927,
Öl auf Leinwand, 61 x 50 cm, Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg,
Foto: © Bildarchiv Foto Marburg


31. Oktober 2015 bis 31. Januar 2016
MESSERSCHARF UND DETAILVERLIEBT.
WERKE DER NEUEN SACHLICHKEIT

Längere Öffnungszeiten am Wochenende:
23./24. Januar und 30./31. Januar: bis 19 Uhr geöffnet

Der Erste Weltkrieg erschütterte Deutschland enorm: Die Anfänge der Weimarer Republik waren in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht von schweren Krisen geprägt. Als Reaktion auf diese instabile Lage entwickelten sich insbesondere in der deutschen Kunst Strömungen, die unter dem Begriff Neue Sachlichkeit zusammengefasst werden. Zentren der Stilrichtung waren vor allem München, Dresden und Berlin. Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem damit, inwieweit auch in den östlichen Gebieten der Weimarer Republik die Neue Sachlichkeit rezipiert wurde und welche parallelen Entwicklungen in der tschechoslowak- ischen und polnischen Kunstszene auftraten. Neben dem Dresdner Umkreis mit Otto Dix, Conrad Felixmüller und Franz Radziwill liegt ein besonderes Augenmerk auf der Breslauer Kunstakademie, die mit den wichtigen Lehrer- persönlichkeiten Alexander Kanoldt und Carlo Mense sowie einigen ihrer Schüler in der Regensburger Sammlung vertreten ist. Ferner zeigt die Ausstellung Gemälde und Papierarbeiten von schlesischen, böhmischen, tschechischen und österreichischen Künstlerinnen und Künstlern, darunter August Wilhelm Dressler, Ernst Neuschul, Erika Streit, Alexander Bernhard Hoffmann, Hans Baluschek, Max Radler, Franz Sedlacek und Milada Marešová.

Die Ausstellung wird vom 10. März bis 5. Juni 2016 in der Landesgalerie Linz des Oberösterreichischen Landesmuseums zu sehen sein.



Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Wienand Verlag.
ISBN 978-3-89188-130-9
Die Museumsausgabe kostet 23,50 €

Faltblatt als PDF>>>

Kreatives Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene>>>

Schule im Kunstforum>>>


Führungen durch die Ausstellung

Donnerstag, 21. Januar, 19 Uhr
Vortrag und Führung: Eine Frauensache? Neusachliche Tendenzen in der Tschechoslowakei der 1920er Jahre
doc. Mgr. Martina Pachmanová Ph.D., Akademie für Kunst, Architektur und Design Prag
6 / 4 € Eintritt
Mit freundlicher Unterstützung durch die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Mittwoch, 27. Januar, 13 Uhr
Mittagspause im Museum: Freie Kurzführung
Direktorin Dr. Agnes Tieze, Kuratorin der Ausstellung /
Alexandra Demberger M.A., Kunsthistorikerin
6 / 4 € Eintritt

Zusätzliche Führungen:
Sa 23.1. und 30.1.: 15.00 und 16 Uhr
So 24.1. und 31.1.: 15.00, 15.30 und 16.00 Uhr

Private Führungen, individuell buchbar, 50 € + Eintritt
Unsere Führerinnen: Martina Höhme M.A., Irina Klyuk M.A. und Stephanie Ruhfaß M.A.