Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg





Dr.-Johann-Maier-Straße 5, 93049 Regensburg
Tel.+ 49 (0)941 29714-0, info@kog-regensburg.de
Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr, 6 € / 4 € ermäßigt
Logo: Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

Unter dem Motto „Woher kommen wir, wohin gehen wir?“ lädt die neue Auswahl der Sammlung zu einer Reise durch Zeit und Raum ein. Der Rundgang führt den Besucher durch über 200 Jahre Kunst und Geschichte und zugleich – im Sinne des Stiftungsauftrags des Museums – an verschiedene Orte: Es sind Stätten historischer Ereignisse, Städte des künstlerischen Austausches wie Danzig und Königsberg mit ihren Kunstakademien oder Prag als Zentrum der Prager Sezession. Ferner geht es um Landschaften der Inspiration, die die Künstlerinnen und Künstler in Italien, in der Schweiz sowie insbesondere an der Ostseeküste fanden und festhielten. Die Darstellungen fiktiver Orte in Traum- und Alptraumszenen schöpfen hingegen aus inneren Bildern und Visionen. Dem roten Faden folgt der Blick auf die Breslauer Malerschule und das damit zusammenhängende Kunstschaffen der sogenannten Goldenen Zwanziger Jahre im Osten der Weimarer Republik und auch über deren Grenze hinaus. Eine Gegenüber-
stellung von Werken deutscher, tschechischer, russischer und polnischer Künstler zeigt den Austausch zwischen Ost und West, der auch durch den Eisernen Vorhang nicht unterbunden wurde.



24.11.2017 bis 25.2.2018

Licht und changierende Bildstrukturen machen die faszinierenden Animationen und Videoskulpturen aus, die im abgedunkelten Raum schweben und ihn zugleich mit ihren Geräuschen füllen. Mal meint man, durch ein Mikroskop zu blicken, mal hat man das Gefühl, einen fremden Planeten in der Ferne zu beobachten. Doch die vordergründig sehr ästhetisch wirkenden Kunstwerke von Jakub Nepraš, die den Betrachter auf mehreren Sinnesebenen ansprechen, stecken voller tiefsinniger Gedanken.

Für den tschechischen Objekt- und Medienkünstler Jakub Nepraš ist die Welt ein Superorganismus – was ihn interessiert, ist das Verhältnis zwischen diesem Superorganismus und dem Einzelnen. Von den anfänglichen zweidimensionalen Videomalereien gelangte Nepraš zu Objekten und Skulpturen aus Plexiglas und technischen Elementen, in den letzten Jahren verwendet er mehr Holz, Stein und Glas. Auch die dreidimensionalen Arbeiten sind Projektionsflächen für Videocollagen ergänzt mit akustischen Komponenten. Die Inspiration für seine Kunst findet Nepraš in der Natur und Wissenschaft. Organische Formen oder Prozesse macht er zu Metaphern für Phänomene wie Erinnerung, Kommunikation, Evolution oder Adaptation. Die kommende Ausstellung zeichnet das Schaffen von Jakub Nepraš seit 2007 nach.

Jakub Nepraš, Crystal, 2016, Videoskulptur, optisches Glas, Privatsammlung © Jakub Nepraš, Foto: Jakub Nepraš


AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

Dienstag, 21. November, 16 Uhr
Führung für Eltern mit Baby „Die neue Schausammlung“
Teilnahme 4 €, Eintritt frei
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Mittwoch, 22. November, 13 Uhr
Mittagspause im Museum:
Freie Kurzführung „Die neue Schausammlung“

Dr. Agnes Tieze, Museumsdirektorin
4 / 6 € Eintritt
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Donnerstag, 23. November, 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
„Jakub Nepraš. Videoskulpturen“

Eintritt frei
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