Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg





Dr.-Johann-Maier-Straße 5, 93049 Regensburg
Tel.+ 49 (0)941 29714-0, info@kog-regensburg.de
Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr, 6 € / 4 € ermäßigt
Logo: Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg


7. April bis 18. Juni 2017

Eröffnung: Donnerstag, 6. April, 19 Uhr

Dass der um 1900 in Mitteleuropa wiederbelebte Farbholzschnitt mehr konnte als dekorative Jugendstilschleifen und endlose Variationen des Schwanenmotivs, beweist das gemeinsam geschaffene Frühwerk der beiden deutschstämmigen Prager Künstler Walther Klemm und Carl Thiemann. Ihre unerwartet farbintensiven Landschaften, Stadtansichten und Tierdarstellungen zeigt das KOG ab dem 7. April 2017. In Gegenüberstellung mit Werken anderer Prager Künstler führt die Ausstellung „Stadt. Land. Tier. Der Farbholzschnitt in Prag um 1900“ erstmals in Deutschland den Prager Kontext vor Augen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie in Prag entwickelt.

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Walther Klemm, Truthühner, 1906, Farbholzschnitt,
Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg
Foto: © Wolfram Schmidt, Regensburg


HIGHLIGHTS DER GEMÄLDESAMMLUNG

Wegen einer Dachsanierung wurde die nun zehn Jahre bestehende Dauerausstellung „Erinnerung & Vision“, die Hauptwerke aus der Sammlung zeigte, abgehängt. Bis die Baumaßnahme abgeschlossen ist und anschließend die neu konzipierte Präsentation eröffnet werden kann, ist im Kuppelsaal und einem angrenzenden Raum eine reduzierte Highlight-Hängung zu sehen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Einige von den gezeigten Exponaten waren Teil der bisherigen Zusammenstellung, beispielsweise „Das große Martyrium“ (1907) von Lovis Corinth oder der „Blaue Tag“ (1911) von Max Pechstein. Andere wie Gerhard Richters „Zero-Rakete II“ (1966) waren längere Zeit magaziniert. Großformatige Werke haben eine eigene Wand erhalten. Gemälde von geringerem Ausmaß werden in einer Petersburger Hängung präsentiert. Dicht an dicht reihen sich somit Meisterwerke von Philipp Hoyoll, Lyonel Feininger oder Walter Leistikow. Daraus ergeben sich spannende Vergleiche: beispielsweise durch die Konfrontation des klassischen Landschaftsgemäldes aus dem 19. Jahrhundert von Johann Jakob Müller mit der abstrakten Farbflächenmalerei von Otto Freundlich. Unter den Exponaten befindet sich auch die jüngste Neuerwerbung des KOG: das beidseitige Gemälde von Adolf Hölzel, das auf der einen Seite eine Dachauer Landschaft (um 1902), auf der anderen (gezeigten) Seite die italienische Hafenstadt Capodistria (heute Koper) (1905) darstellt.

Einmal im Monat werden die Highlights in einer Führung besprochen.


AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

Dienstag, 14. März, 14 Uhr
Führung am Nachmittag: Highlights der Michaela-Riese Stiftung
Gisela Conrad, Künstlerin
4 € Führung, Kaffee und Kuchen
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Sonntag, 19. März, 15 Uhr
Kinder führen Kinder: Entdecke die bunte Kunstwelt
Interaktive Führung mit Anna, Charlotte und Lina
Unsere Junior-Gästeführerinnen stellen Gemälde in der Schausammlung vor. Für Kinder ab 5 Jahren
Erwachsene 2 €, Kinder und Familienangehörige der Gästeführerinnen frei
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Sonntag, 26. März, 15 Uhr
Führung durch die Schausammlung: Wunschbilder. Was ich schon immer wissen wollte
Dieses Mal können die Besucherinnen und Besucher aussuchen, welche Gemälde besprochen werden.
Carolin Binder M.A., Kunsthistorikerin
Eintritt frei, Teilnahme 2 €
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Mittwoch, 29. März, 14 Uhr
Kunstsprechstunde
Die Kunstsprechstunde ist kostenlos und richtet sich ausschließlich an Privatpersonen. Um vorherige Anmeldung mit einer Kurzbeschreibung und einem Foto des Objekts wird gebeten. Das Kunstforum ist auf Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts spezialisiert. Schriftliche Gutachten oder Wertauskünfte können aus rechtlichen Gründen nicht erteilt werden.
Anmeldung und weitere Info unter Telefon 0941- 29714 0 oder per E-Mail an info@kog-regensburg.de.
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Koggi gefunden!
Unser neues Maskottchen stellt sich vor

„Hallo, ich bin Koggi, das Museumsmaskottchen. Man erkennt mich an meinem roten Fell, das so leuchtet, wie die Säulen am Eingang in unser Museum. Die sind mein Zuhause. Über einen geheimen Gang komme ich wann immer ich will in die Ausstellungen. Vor allem montags, wenn keine Besucher da sind, schlüpfe ich gerne in die Bilder bei uns im Museum hinein. Wie das geht? Mit einer Zubermurmel kann ich mich einfach in jedes Bild hineinwünschen. Luca hat sie mir geliehen. Das ist ein kleiner Junge auf einem der Gemälde. Es ist unglaublich, was ich da für Abenteuer erlebt habe. Und ich freue mich schon auf die nächsten.“