Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg





Dr.-Johann-Maier-Straße 5, 93049 Regensburg
Tel.+ 49 (0)941 29714-0, info@kog-regensburg.de
Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr, 6 € / 4 € ermäßigt
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EINTRITT FREI BIS 4. MÄRZ

Während der Aufbauzeit der nächsten Sonderausstellung wird kein Eintritt erhoben.



5. März bis 5. Juni 2016
DETLEF ORLOPP.
NUR DIE NÄHE – AUCH DIE FERNE. FOTOGRAFIEN

Eröffnung: Freitag, 4. März 2016, 19 Uhr

Aus Detlef Orlopps Fotografien spricht die Stille. Seine Motive, überwiegend Landschaften, Wasseroberflächen und Gesichter, spiegeln diese Ruhe wider. Sowohl der Natur als auch dem Menschen begegnet er; seine Bilder entstehen, wenn er das Gegenüber ergründet hat, um das Wesen einzufangen. Mit dieser Art der Begegnung würdigt Orlopp (*1937 Elbing/Westpreußen, Kindheit in Saalfeld am Ewingsee/Ostpreußen) seine Motive und schafft Annäherungen zwischen den Themen: Gesichter erkundet er wie Landschaften; Felsformationen oder Gletscher porträtiert er wie menschliche Wesen. Die Ausstellung präsentiert mit rund 180 Werken einen Querschnitt durch das poetische und analytische OEuvre von Detlef Orlopp. Als umfassende Werkschau angelegt, werden seine wichtigsten Motivgruppen – Seestücke, Wasserlandschaften, Berg- und Gletscheransichten – aber auch die großformatigen Köpfe, die experimentellen Objektdarstellungen sowie das Siegener Frühwerk vorgestellt.

Detlef Orlopp, Kristin, 1958, Silbergelatineabzug, Museum Folkwang, Essen. © Detlef Orlopp


HIGHLIGHTS DER GEMÄLDESAMMLUNG

Wegen einer Dachsanierung wurde die nun zehn Jahre bestehende Dauerausstellung „Erinnerung & Vision“, die Hauptwerke aus der Sammlung zeigte, abgehängt. Bis die Baumaßnahme abgeschlossen ist und anschließend die neu konzipierte Präsentation eröffnet werden kann, ist im Kuppelsaal und einem angrenzenden Raum eine reduzierte Highlight-Hängung zu sehen. Wir bitten um ihr Verständnis.

Einige von den gezeigten Exponaten waren Teil der bisherigen Zusammenstellung, beispielsweise „Das große Martyrium“ (1907) von Lovis Corinth oder der „Blaue Tag“ (1911) von Max Pechstein. Andere wie Gerhard Richters „Zero-Rakete II“ (1966) waren längere Zeit magaziniert. Großformatige Werke haben eine eigene Wand erhalten. Gemälde von geringerem Ausmaß werden in einer Petersburger Hängung präsentiert. Dicht an dicht reihen sich somit Meisterwerke von Philipp Hoyoll, Lyonel Feininger oder Walter Leistikow. Daraus ergeben sich spannende Vergleiche: beispielsweise durch die Konfrontation des klassischen Landschaftsgemäldes aus dem 19. Jahrhundert von Johann Jakob Müller mit der abstrakten Farbflächenmalerei von Otto Freundlich. Unter den Exponaten befindet sich auch die jüngste Neuerwerbung des KOG: das beidseitige Gemälde von Adolf Hölzel, das auf der einen Seite eine Dachauer Landschaft (um 1902), auf der anderen (gezeigten) Seite die italienische Hafenstadt Capodistria (heute Koper) (1905) darstellt.

Einmal im Monat werden die Highlights in einer Führung besprochen.

Nächster Termin: Sonntag, 21. Februar, 15 Uhr
Kunst(-gerecht) an die Wand gebracht: Zwischen Salonhängung und White Cube
Alexandra Demberger M. A., Kunsthistorikerin
2 € Teilnahmegebühr, Eintritt frei

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN


Dienstag, 16. Februar, 10.30 Uhr
Führung für Eltern mit Babys: Highlights im Kunstforum. Von der Romantik bis zur Abstraktion
Alexandra Demberger M.A., Kunsthistorikerin
2 € Teilnahmegebühr, Eintritt frei
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Donnerstag, 18. Februar, 19 Uhr
inKOGnito im Museum: Dr. Clemens Prokop, Direktor des Amtsgerichts Regensburg und Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes: Kunst und Sport bei Hugo Lederer & Co.
Teilnahme kostenlos
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Sonntag, 21. Februar, 15 Uhr
Führung für Eltern mit Babys: Führung: Kunst(-gerecht) an die Wand gebracht. Zwischen Salonhängung und White Cube
Alexandra Demberger M.A., Kunsthistorikerin
2 € Teilnahmegebühr, Eintritt frei
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Donnerstag, 25. Februar, 19 Uhr
Vortragsreihe Jüdische Sammlungen: Der Aufbau der Kunstsammlung des jüdischen Rechtsanwaltes Dr. Ismar Littmann, Breslau
Prof. Catherine MacKenzie, Concordia University, Montreal, Quebec, Canada
3 € Teilnahmegebühr, Eintritt frei
Mit freundlicher Unterstützung durch die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien
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