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Die Serie „Lovis Corinth im Blick“ startet mit dem Beitrag von Provenienzforscherin Natascha Mazur „Herkunftsgeschichte von Corinths Werken im Kunstforum Ostdeutsche Galerie“.

Anlässlich der Ausstellung „Lovis Corinth – Bildrausch“ im Kunstforum Ostdeutsche Galerie hat das wissenschaftliche Team des Museums die Skizzenbücher sowie Gemälde des Künstlers neu erforscht. Über ihre Erkenntnisse berichten die Teammitglieder in der Serie „Lovis Corinth im Blick“ jeweils donnerstags ab 18.30 Uhr. Den Auftakt macht am Donnerstag, 30. Oktober, Provenienzforscherin Natascha Mazur. Im Rahmen eines mehrjährigen Projekts zur Provenienzforschung am KOG verfolgte sie die Wege, über die Corinths Gemälde in die Sammlung des Museums gelangten.

Seit sieben Jahren laufen im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Untersuchungen zur Provenienzforschung. Diese Spezialdisziplin der Kunstgeschichtsforschung rekonstruiert den Verbleib von Kunstwerken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945. Ziel ist es, Fälle von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern aufzudecken und faire und gerechte Lösungen zu finden, um diese an die rechtmäßigen Eigentümerinnen und Eigentümer zurückzuführen.

Unter den Werken, zu denen Provenienzforscherin Natascha Mazur M.A. am KOG recherchierte, waren auch Gemälde von Lovis Corinth. Ihre Forschungsergebnisse präsentiert die Expertin nun erstmals anlässlich der Ausstellung „Lovis Corinth – Bildrausch“. Bei ihrer Führung am Donnerstag, 30. Oktober, berichtet Mazur über die Herkunftsgeschichten jedes der untersuchten Gemälde. Anhand der Monitore in der Ausstellung bekommen die Besucherinnen und Besucher auch die Rückseiten der Werke zu sehen. Denn die hier angebrachten Aufkleber, Stempel oder Beschriftungen liefern vielfach wichtige Anhaltspukte für die Provenienzforschung. Stichpunktartig zusammengefasst sind die neuen Erkenntnisse in der Ausstellungspräsentation dargestellt. Im Detail kann man diese im Beitrag von Natascha Mazur im Ausstellungskatalog nachlesen.  

Detail mit Aufkleber auf der Rückseite des Gemäldes „Geschlachteter Ochse“ (1905) von Lovis Corinth, der Aufkleber trägt folgende Bezeichnung: „Gallery of modern art, 738.64 Mrs. E. Goeritz, Corinth“
Detail mit Aufkleber auf der Rückseite des Gemäldes „Geschlachteter Ochse“ on Lovis Corinth

Detail mit Aufkleber auf der Rückseite des Gemäldes „Geschlachteter Ochse“ (1905) von Lovis Corinth, Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg,
Foto: Natascha Mazur

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Führung „Herkunftsgeschichte von Corinths Werken im Kunstforum Ostdeutsche Galerie“

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