• Kunstforum Ostdeutsche Galerie

    Das KOG hat geöffnet Di-So 10-17 Uhr, Do bis 20 Uhr l Zu den Öffnungszeiten an Feiertagen

  • Ausblick

    EMIL ORLIK AN MAX LEHRS. Künstlerpost aus aller Welt
    31.3. bis 18.6.2023

Informationen zu Ihrem Besuch

Bitten beachten Sie die Hygienemaßnahmen, die für den Museumsbesuch gelten. Ferner möchten wir Sie darauf anfmerksam machen, dass Taschen jeglicher Größe bei Ihrem Museumsbesuch an der Kasse abgegeben werden müssen. Schließfächer stehen zur Verfügung.

Zugänglichkeit der Dauerausstellung

Während der Baumaßnahme am so genannten Grafiktrakt des Kunstforums Ostdeutsche Galerie müssen wenige angrenzende Kabinette der Dauerausstellung geschlossen bleiben. Die Highlights aus diesem Bereich finden Sie in einem neu eingerichteten Ausstellungssaal im Erdgeschoss sowie an anderen Orten in der Schausammlung. Auch die Sonderausstellung „Wachsen und Vergehen. Sieglinde Bottesch – Bernard Schultze“ im Erdgeschoss können Sie ohne Einschränkungen besichtigen. Aufgrund der möglichen Lärmbelästigung gilt aktuell der ermäßigte Eintritt von 4 Euro bzw. 3 Euro. 

Straßenbahn in Prag, Gemälde von Rudolf Alois Watznauer aus dem Jahr 1925

Ein kunstmuseum mit besonderem Fokus

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie ist ein Kunstmuseum mit einer herausragenden Sammlung und einem einzigartigen Fokus. Dieser liegt auf dem Kunstgeschehen im östlichen Europa. Auf den Spuren der deutschen KünstlerInnen, die hier früher lebten und wirkten, kann man in die Kunstgeschichte eintauchen und die Kunstgeschichten hinter den Werken entdecken. Die Dauerausstellung bietet eine solche Reise durch die Zeit und an verschiedene historische Orte. Wechselnde Ausstellungen lenken den Blick auch auf die heutige Kunst in Ostmitteleuropa und gehen aktuellen Fragestellungen nach.

Mehr zum Museum

Programm

Sa. 28.1.
11:00 - 12:00

Von Migofs und anderen Wesen

Mitmach-Führung für Groß und Klein mit Karla Volpert, Museumspädagogin

 

AusstellungFührungKinder und Erwachsene

Dauer: 1 Stunde
Kinder frei, Erwachsene 3 Euro + Eintritt
für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).

Bitte beachten Sie die geltenden Antipandemie-Maßnahmen. Lesen Sie dazu bitte die aktuellen Informationen zum Museumsbesuch.


In der Ausstellung "Wachsen und Vergehen" gibt es Einiges zu entdecken. Manches wird uns vertraut vorkommen - Pflanzenteile, Muscheln, das eine oder andere kleine Insekt. Doch auf den zweiten Blick werden wir entdecken, dass die Künstlerin Sieglinde Bottesch ihre Vorlagen nicht nur sehr vergrößert. Die Werke von dem zweiten Künstler der Ausstellung, Bernard Schultze, sind wie große Wimmelbilder. Und, neugierig, was ein Migof ist? Wir werden gleich drei Stück kennenlernen! Kinder wie Erwachsene können sich auf eine kurzweilige Führung mit Suchspielen und Rätseln freuen. 

So. 29.1.
11:00 - 12:00

Wachsen und Vergehen

Führung mit Künstlerin Sieglinde Bottesch

AusstellungFührung

Teilnahme kostenlos, Eintritt 4 Euro / 3 Euro ermäßigt

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).

Bitte beachten Sie die geltenden Antipandemie-Maßnahmen. Lesen Sie dazu bitte die aktuellen Informationen zum Museumsbesuch.


Für Sieglinde Bottesch sind es häufig die unscheinbaren Momente, in denen sich ihr die Wunder der Natur offenbaren. Ein besonderes Lichtspiel, eine Form, die ins Auge fällt. Das Beobachten einer verdorrenden Frucht oder eines austrocknenden Stückes Lauch, die eine faszinierende Verwandlung durchlaufen. Die mystische Erfahrung des pulsierenden Lebens, das im eigenen Körper resoniert, wenn man einen Egerling in der Hand hält. Am Anfang steht ein solcher Impuls, doch es geht weiter: „Das Lebendige, mit seinen Daseinsformen, löst Assoziationen aus, die nicht endgültig sind, sondern immer wieder neue Interpretationen zulassen und auch mich selbst einschließen,“ erklärt die Künstlerin.

So. 29.1.
15:00 - 16:00

Wachsen und Vergehen. Sieglinde Bottesch - Bernard Schultze

Führung mit Stephanie Ruhfaß M.A., Kunsthistorikerin

AusstellungFührung

3 Euro + Eintritt 6 Euro / 4 Euro ermäßigt

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).

Bitte beachten Sie die geltenden Antipandemie-Maßnahmen. Lesen Sie dazu bitte die aktuellen Informationen zum Museumsbesuch.


Auf den ersten Blick haben die naturfarbenen stillen Objekte von Sieglinde Bottesch (*1938) und die meist bunten, wild in den Raum wachsenden Arbeiten von Bernard Schultze (1915–2005) nur wenig Ähnlichkeit. Doch im Wesen sind sie miteinander verwandt: Beide sind sie an der Nahtstelle zwischen Kunst und Natur angesiedelt. Das macht auch ihren Reiz aus – die künstlichen Formen vermitteln das Gefühl lebendiger Geschöpfe und ihrer Verwandlungen. Der Titel „Wachsen und Vergehen“ ist Ausgangspunkt und Motto der Ausstellung, die beide Künstlerpositionen gegenüberstellt.

Do. 16.2.
18:00 - 21:00

BrushHour. Highlights Malen

Workshop mit Isabell Stein M.A., Museumspädagogin

Workshop

für Erwachsene und Jugendliche (ab 12 Jahren), max. 10 Personen

35 Euro inkl. Material
Dauer: 3 Stunden
Technik: Acrylmalerei

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).

Bitte beachten Sie die geltenden Antipandemie-Maßnahmen. Lesen Sie dazu bitte die aktuellen Informationen zum Museumsbesuch.


Bei der Brush Hour stehen Ihnen Meisterstücke aus unserer Museumssammlung Modell. Auch wenn Sie den Pinsel noch nicht so oft geschwungen haben – unsere Kunstvermittlerin begleitet Sie Schritt für Schritt zu Ihrem Kunstwerk. Das Highlight dieses Abends ist das farbenfrohe "Dünental mit totem Baum von Karl Schmidt-Rottluff".

Der Katalog zur Ausstellung "Wachsen und vergehen" ist da

Der Katalog widmet sich ausführlich beiden Künstlerpositionen der Ausstellung: Die Bildhauerin und Grafikerin Sieglinde Bottesch legt ihre künstlerischen Ansätze in einem Interview dar. Das Schaffen von Bernard Schultze, der zu den Begründern des Informel in Deutschland zählt, bringt ein Aufsatz nahe. Zahlreiche Abbildungen geben einen umfassenden Einblick in die Ausstellung und zeigen einzelne Werke im Detail. Erwerben können Sie die Publikation  an der Museumskasse und im Online-Shop.

Krištof Kintera, Paradise Now, 2009 © Krištof Kintera Magdalena Jetelová, Venceremos / Sale, 2006 © Magdalena Jetelová, Foto: Uwe Moosburger

Film zur Ausstellung "Grenzen in der Kunst. Tschechische Kunst in drei Generationen"

Toyen, Magdalena Jetelová und Krištof Kintera – als VertreterInnen von drei Künstler-Genrationen prägen und prägten sie über ein Jahrhundert die tschechische Kunst. Unter dem Motto „Grenzen in der Kunst“ präsentierte die gleichnamige Ausstellung letztes Jahr im KOG zum ersten Mal alle drei unter einem Dach. Welche Rolle die verschiedenen Aspekte von „Grenzen“ und „Grenzüberschreitungen“ in der Kunst von Toyen, Magdalena Jetelová und Krištof Kintera spielt, veranschaulicht der Film, der anlässlich der Ausstellung entstanden ist. Sie finden den Ausstellungsfilm zusammen mit einem Textbeitrag im Blog des wissenschaftlichen Portals Copernico, das sich auf die Geschichte und kulturelles Erbe im östlichen Europa spezialisiert.

Brennt das Haus Europa?, Werk von Peter Weibel aus dem Jahr 2020
Peter Weibel, Brennt das Haus Europa?, 2020 © Peter Weibel, Foto: Tobias Wootton

 

BRENNT DAS HAUS EUROPA?

Peter Weibel (* 1944 Odessa)
Brennt das Haus Europa? 2020
Gesägte Siebdruckplatten, Farbe

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von