• Kunstforum Ostdeutsche Galerie

    Das KOG hat geöffnet Di-So 10-17 Uhr, Do bis 20 Uhr.
    Öffnungszeiten an Feiertagen.

  • Ausstellung

Zugänglichkeit der Dauerausstellung

Während der Baumaßnahme am so genannten Grafiktrakt des Kunstforums Ostdeutsche Galerie müssen wenige angrenzende Kabinette der Dauerausstellung geschlossen bleiben. Die Highlights aus diesem Bereich finden Sie an anderen Orten in der Schausammlung. Das Obergeschoss ist in dieser Zeit leider nicht mit dem Lift zu erreichen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Straßenbahn in Prag, Gemälde von Rudolf Alois Watznauer aus dem Jahr 1925

Ein Kunstmuseum mit besonderem Fokus

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie ist ein Kunstmuseum mit einer herausragenden Sammlung und einem einzigartigen Fokus. Dieser liegt auf dem Kunstgeschehen im östlichen Europa. Auf den Spuren der deutschen KünstlerInnen, die hier früher lebten und wirkten, kann man in die Kunstgeschichte eintauchen und die Kunstgeschichten hinter den Werken entdecken. Die Dauerausstellung bietet eine solche Reise durch die Zeit und an verschiedene historische Orte. Wechselnde Ausstellungen lenken den Blick auch auf die heutige Kunst in Ostmitteleuropa und gehen aktuellen Fragestellungen nach.

Mehr zum Museum

Plakat zur Lesung von Peter Becher aus dem Roman "Über den Dächern von Dachau"
Motiv unter Verwendung von: Porträt Peter Becher, Foto: © Petra Kurbjuhn und Buchcover: Peter Becher, Über den Dächern von Dachau, Episoden eines unscheinbaren Lebens, @volkverlag 2025

Lesung mit Peter Becher
Donnerstag, 1. Oktober, 18.30 Uhr

„Über den Dächern von Dachau“ – so heißt Peter Bechers neuer Roman. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026 um 18.30 Uhr, liest der Literaturhistoriker und Schriftsteller aus seinem Buch im Kunstforum Ostdeutsche Galerie vor. Mit seiner Geschichte lässt Peter Becher einen subtilen Spiegel der Zeit von den 1950er Jahren bis zur Coronakrise entstehen.

Der 13. Januar ist für Paul Bergmann ein Schicksalsdatum, es ist zugleich sein Geburts- und sein Todestag. Diese magische Verquickung von Anfang und Ende scheint das Spektakulärste an seinem „gewöhnlichen“ Leben zu sein. Große Abenteuer bleiben aus. Doch ist Paul jemand, der das Geschehen um sich feinfühlig bis ins Detail durchdringt und das Erlebte in sich aufsaugt. Seine intensiven Erinnerungen teilt er mit einem alten Schulfreund, der zum Erzähler von Pauls Geschichte wird. Vielleicht ist es gerade diese Gabe, die der Hauptfigur des Romans „Über den Dächern von Dachau“ (2025) und dem Autor Peter Becher gemeinsam ist. Einzelne Begebenheiten tragen autobiografische Züge.

Teilnahme kostenlos

Rehorik am KOG. Kaffeebar vor dem Museum

Kaffeeduft erfüllt den Vorplatz vor dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie. An einer mobilen Kaffeebar  kann man die frisch aufgebrühten Kaffeespezialitäten der Rösterei Rehorik genießen: vor dem Museumsbesuch, danach, dazwischen oder einfach so. Geöffnet hat das „Rehorik am KOG“ von Mittwoch bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr, am Wochenende von 9 bis 19 Uhr.

Die Zusammenarbeit mit der Firma Rehorik ist kein Zufall. Denn wie viele der Künstlerinnen und Künstler im KOG hat auch die Familie Rehorik ihre Wurzeln in Böhmen. Die erste Kaffeerösterei mit Ladengeschäft eröffnete Hugo Rehorik 1928 in Karlsbad, in der damaligen Tschechoslowakei. Einen Bezug zur tschechischen Sprache verrät auch der Familienname. Nach dem Zweiten Weltkrieg traf die Rehoriks das Schicksal vieler Deutschböhmen – sie wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Ein neues Zuhause fanden sie in Regensburg, wo Hugo Rehorik seine Firma neu gründete. Ihr Unternehmen betreibt die Familie bis heute in vierter Generation erfolgreich weiter.

Das „Rehorik am KOG“ serviert neben Kaffee in verschiedensten Variationen auch weitere Erfrischungen und Snacks. Zu den Öffnungszeiten des Museums kann man die Sitzgelegenheiten vor dem Museum nutzen. Wenn das KOG geschlossen ist, gibt es alle Getränke To-Go.

Programm

10.10. -
11.10.26

Lange Nacht der Museen

Kurzführungen und Installation von Susanne Hanus

Führung

Woher kommen wir, wohin gehen wir?
Die Dauerausstellung lädt zu einer Reise durch Raum und Zeit ein: Durch zwei Jahrhunderte geht es an die Ostsee und Städte wie Breslau, Königberg oder Prag. Kunstwerke erzählen über Kunst und Geschichte.
Kurzführungen jede volle Stunde 18-22 Uhr.

Kunstinstallation im Foyer
Die Verstrickungen von Susanne Hanus sind temporäre Sichtbar-Machungen. Die Fadenverläufe stehen für Zusammenhänge, Beziehungen, Abhängigkeiten. Sie versinnbildlichen unsere vernetzte Welt heute aber auch in der Vergangenheit. Ihre Fadeninstallationen bringt die Künstlerin seit 2000 an verschiedenen Orten an. Licht und Musik machen das Kunstwerk an diesem Abend auf eine besondere Art erlebbar.

Programm Lange Nacht der Museen
Programm — Die Lange Nacht der Museen Regensburg

Tickets gibt es an der Museumskasse und an weiteren Veranstaltungsorten
Veranstaltungskalender | Lange Nacht der Museen Regensburg - Ticketwebshop

 

Fr. 16.10.
18:30 - 19:30

„Reise nach Czernowitz“

Susanne Hanus stellt ihr Drei-Generationen-Projekt vor

 

AusstellungLesung

Moderation: Prof. Katrin Boeckh, Denkraum Ukraine; IOS Regensburg; LMU München

Teilnahme frei

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).


Für Ernestine Hanus (1916-2011) war ihre Heimat Czernowitz/Tscherniwzi (heute Ukraine), die sie 1940 verlassen musste, ein verlorenes Paradies. In geheimer Absprache mit der Sowjetunion holte NS-Deutschland die deutschstämmige Bevölkerung „heim ins Reich“. Das war der Anfang vom Ende des vielfältigen Kulturlebens der Stadt, in der man jiddisch, deutsch, ukrainisch, rumänisch, und polnisch gesprochen hat.

2008 lud Susanne Hanus Großmutter und Vater zu einer Reise ein. In umgekehrter Richtung legten sie Station für Station den langen Weg zurück, der die junge Ernestine und ihren Sohn (*1941) nach Westdeutschland geführt hatte. Ihre Erinnerungen und Eindrücke sammelten sie: Es entstand eine Collage aus Texten und Bildern, die von der Familiengeschichte, historischen Ereignissen und dem aktuellen Geschehen in der Ukraine erzählten. Weitere Zeichnungen und Kommentare ergänzte Susanne Hanus 2011 bei einem zweiten Besuch der Stadt. Nach Beginn des russischen Vollangriffs auf die Ukraine 2022 fügte sie dem Reisetagebuch Berichte der Leiterin der „Kulturgesellschaft Gedankendach“ vor Ort hinzu. Krieg, Flucht, Vertreibung – die Geschichte wiederholt sich.

Do. 5.11.
18:00 - 21:00

BrushHour. Highlights Malen

Workshop mit Isabell Stein M.A., Museumspädagogin

FührungWorkshop

für Erwachsene und Jugendliche (ab 12 Jahren), max. 10 Personen

43 Euro inkl. Material und Getränk
Dauer: 3 Stunden
Technik: Acrylmalerei

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).


Bei der Brush Hour stehen Ihnen Meisterwerke aus unserer Museumssammlung Modell. Auch wenn Sie den Pinsel noch nicht so oft geschwungen haben – unsere Kunstvermittlerin begleitet Sie Schritt für Schritt zu Ihrem Kunstwerk. Mit dem Motiv kehren wir in Gedanken nochmals zurück in den Sommer: Das Highlight dieses Abends ist die "Straßenbahn in Prag" von  Rudolf Alois Watznauer.

Do. 19.11.
18:30 - 19:30

Vertriebene gestern, Geflüchtete heute?

Deutsche und ukrainische Erfahrungen im Gespräch

 

AusstellungExpertengespräch

Referentinnen: Prof. Dr. Katrin Boeckh, Denkraum Ukraine; IOS Regensburg; Ludwig-Maximilians-Universität München und PD Dr. Tetyana Hoggan Kloubert, Universität Augsburg

Moderation: Prof. Dr. Jana Osterkamp, Bukowina-Institut; Universität Augsburg

Teilnahme frei

Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).


Die Vertreibung von 12–14 Millionen Deutschen nach 1945 und die Flucht aus der Ukraine seit 2022 – inwiefern lassen sich diese Erfahrungen der Zwangs migration miteinander vergleichen? Was hilft Men schen, wenn sie ihre Heimat verlassen müssen? Wie sprechen sie über die Erfahrung von Vertreibung – und wie erinnern sie sich daran?

Diese Fragen stehen im Mitt elpunkt der Diskussion zwischen Prof. Dr. Katrin Boeckh (Denkraum Ukraine; IOS Regensburg; Ludwig-Maximilians-Universität München), PD Dr. Tetyana Hoggan-Kloubert (Uni versität Augsburg) und Prof. Dr. Jana Osterkamp (Bukowina-Institut; Universität Augsburg). Die Ge sprächsrunde fragt nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Vertreibungsprozesse und danach, was Menschen über Zeiten und Genera tionen hinweg im Erleben von Zwangsmigration und im Umgang damit verbindet.

Wir zählen auf Sie!

Mit Ihrer finanziellen Unterstützung helfen Sie, unsere Projekte umzusetzen.

Sie können aussuchen, wofür Sie spenden möchten:

  • Ausstellung „Gert & Uwe Tobias. Lovis-Corinth-Preis 2026“ (9.5. – 27.9.2026)
  • Bildung und Vermittlung / Museumspädagogik
  • Allgemeine Museumsarbeit

Ihre Spenden können Sie uns als Überweisung zukommen lassen.

Kontoinhaber: Stiftung Kunstforum Ostdeutsche Galerie
IBAN: DE 95 7505 0000 0000 101790
BIC: BYLADEM1RBG
Sparkasse Regensburg

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