Zugänglichkeit der Dauerausstellung
Während der Baumaßnahme am so genannten Grafiktrakt des Kunstforums Ostdeutsche Galerie müssen wenige angrenzende Kabinette der Dauerausstellung geschlossen bleiben. Die Highlights aus diesem Bereich finden Sie an anderen Orten in der Schausammlung. Das Obergeschoss ist in dieser Zeit leider nicht mit dem Lift zu erreichen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Programm
11.10.26
Lange Nacht der Museen
Woher kommen wir, wohin gehen wir?
Die Dauerausstellung lädt zu einer Reise durch Raum und Zeit ein: Durch zwei Jahrhunderte geht es an die Ostsee und Städte wie Breslau, Königberg oder Prag. Kunstwerke erzählen über Kunst und Geschichte.
Kurzführungen jede volle Stunde 18-22 Uhr.
Kunstinstallation im Foyer
Die Verstrickungen von Susanne Hanus sind temporäre Sichtbar-Machungen. Die Fadenverläufe stehen für Zusammenhänge, Beziehungen, Abhängigkeiten. Sie versinnbildlichen unsere vernetzte Welt heute aber auch in der Vergangenheit. Ihre Fadeninstallationen bringt die Künstlerin seit 2000 an verschiedenen Orten an. Licht und Musik machen das Kunstwerk an diesem Abend auf eine besondere Art erlebbar.
Programm Lange Nacht der Museen
Programm — Die Lange Nacht der Museen Regensburg
Tickets gibt es an der Museumskasse und an weiteren Veranstaltungsorten
Veranstaltungskalender | Lange Nacht der Museen Regensburg - Ticketwebshop
18:30 - 19:30
„Reise nach Czernowitz“
Moderation: Prof. Katrin Boeckh, Denkraum Ukraine; IOS Regensburg; LMU München
Teilnahme frei
Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).
Für Ernestine Hanus (1916-2011) war ihre Heimat Czernowitz/Tscherniwzi (heute Ukraine), die sie 1940 verlassen musste, ein verlorenes Paradies. In geheimer Absprache mit der Sowjetunion holte NS-Deutschland die deutschstämmige Bevölkerung „heim ins Reich“. Das war der Anfang vom Ende des vielfältigen Kulturlebens der Stadt, in der man jiddisch, deutsch, ukrainisch, rumänisch, und polnisch gesprochen hat.
2008 lud Susanne Hanus Großmutter und Vater zu einer Reise ein. In umgekehrter Richtung legten sie Station für Station den langen Weg zurück, der die junge Ernestine und ihren Sohn (*1941) nach Westdeutschland geführt hatte. Ihre Erinnerungen und Eindrücke sammelten sie: Es entstand eine Collage aus Texten und Bildern, die von der Familiengeschichte, historischen Ereignissen und dem aktuellen Geschehen in der Ukraine erzählten. Weitere Zeichnungen und Kommentare ergänzte Susanne Hanus 2011 bei einem zweiten Besuch der Stadt. Nach Beginn des russischen Vollangriffs auf die Ukraine 2022 fügte sie dem Reisetagebuch Berichte der Leiterin der „Kulturgesellschaft Gedankendach“ vor Ort hinzu. Krieg, Flucht, Vertreibung – die Geschichte wiederholt sich.
18:00 - 21:00
BrushHour. Highlights Malen
für Erwachsene und Jugendliche (ab 12 Jahren), max. 10 Personen
43 Euro inkl. Material und Getränk
Dauer: 3 Stunden
Technik: Acrylmalerei
Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).
Bei der Brush Hour stehen Ihnen Meisterwerke aus unserer Museumssammlung Modell. Auch wenn Sie den Pinsel noch nicht so oft geschwungen haben – unsere Kunstvermittlerin begleitet Sie Schritt für Schritt zu Ihrem Kunstwerk. Mit dem Motiv kehren wir in Gedanken nochmals zurück in den Sommer: Das Highlight dieses Abends ist die "Straßenbahn in Prag" von Rudolf Alois Watznauer.
18:30 - 19:30
Vertriebene gestern, Geflüchtete heute?
Referentinnen: Prof. Dr. Katrin Boeckh, Denkraum Ukraine; IOS Regensburg; Ludwig-Maximilians-Universität München und PD Dr. Tetyana Hoggan Kloubert, Universität Augsburg
Moderation: Prof. Dr. Jana Osterkamp, Bukowina-Institut; Universität Augsburg
Teilnahme frei
Anmelden können Sie sich über den Anmeldebutton weiter unten oder unter 0941 29 714 20 (Di bis So 10-17 Uhr).
Die Vertreibung von 12–14 Millionen Deutschen nach 1945 und die Flucht aus der Ukraine seit 2022 – inwiefern lassen sich diese Erfahrungen der Zwangs migration miteinander vergleichen? Was hilft Men schen, wenn sie ihre Heimat verlassen müssen? Wie sprechen sie über die Erfahrung von Vertreibung – und wie erinnern sie sich daran?
Diese Fragen stehen im Mitt elpunkt der Diskussion zwischen Prof. Dr. Katrin Boeckh (Denkraum Ukraine; IOS Regensburg; Ludwig-Maximilians-Universität München), PD Dr. Tetyana Hoggan-Kloubert (Uni versität Augsburg) und Prof. Dr. Jana Osterkamp (Bukowina-Institut; Universität Augsburg). Die Ge sprächsrunde fragt nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Vertreibungsprozesse und danach, was Menschen über Zeiten und Genera tionen hinweg im Erleben von Zwangsmigration und im Umgang damit verbindet.
Wir zählen auf Sie!
Mit Ihrer finanziellen Unterstützung helfen Sie, unsere Projekte umzusetzen.
Sie können aussuchen, wofür Sie spenden möchten:
- Ausstellung „Gert & Uwe Tobias. Lovis-Corinth-Preis 2026“ (9.5. – 27.9.2026)
- Bildung und Vermittlung / Museumspädagogik
- Allgemeine Museumsarbeit
Ihre Spenden können Sie uns als Überweisung zukommen lassen.
Kontoinhaber: Stiftung Kunstforum Ostdeutsche Galerie
IBAN: DE 95 7505 0000 0000 101790
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