FERNWEH

Von Jugendstil bis zur zeitgenössischen Fotografie

Badende, Grafik von Gertrude de Alencar aus dem Jahr 1929
Gertrude de Alencar, Badende (Prag, Sophieninsel), 1929 © Gertrude de Alencar / Rechtsnachfolger

9. Juli bis 6. September 2020

Kunst zum Wegträumen

In der Ausstellung „Fernweh“ kann man sich beflügeln lassen und wegträumen. Zusammen mit den Künstlerinnen und Künstlern des Jugendstils erfährt man die Magie und betörende Schönheit der Natur. Das Meer, der Sehnsuchtsort schlechthin, erscheint in seinen verschiedenen Facetten: Sommerlich leicht, umrahmt von Sonne, Sand und gestreiften Strandkörben, aber auch als wuchtiger Wellenschlag von bedrohlicher Kraft. Genauso vielfältig ist es auch gemalt oder gezeichnet – impressionistisch, expressionistisch aber auch fast abstrakt. Die aus dem Schaum des Meeres Geborene, die Göttin der Liebe Venus – als nackte Schönheit beliebtes Motiv vieler Künstler – darf natürlich nicht fehlen.

 

Schätze aus der Sammlung

Die Auswahl aus der Sammlung des Museums umfasst Werke einiger namhafter Künstlerinnen und Künstler, darunter Emil Orlik, Walter Leistikow, Lovis Corinth, Clara Siewert, Adolf Hölzel, Ida Kerkovius, Ernst Mollenhauer und Karl Schmidt-Rottluff. Den Schnelldurchlauf durch die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts beschließen Kunstfotografien der letzten Jahre, darunter auch die Dokumentation eines Gemeinschaftsprojekts des kürzlich verstorbenen Christo und seiner Künstlerkollegin und Ehefrau Jeanne-Claude.
 

Biennale-Projekt „Sun & Sea“

Die Präsentation schließt mit einem Interview ab, das die Künstlerinnen des preisgekrönten Biennale-Projekts „Sun & Sea“ für das KOG gedreht haben. Rugilė Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė und Lina Lapelytė beantworten Fragen zu ihrer innovativen Opernperformance in einer inszenierten Strandszenerie. Inspiriert wurden sie von Orten an der litauischen Ostseeküste, die bereits Künstlergenerationen vor ihnen beflügelt hatten. 

Nächste Führung

Mi. 28.10.
13:00 - 13:20

Peter Weibel – (Post-)Europa? Lovis-Corinth-Preis 2020

Mittagspause im Museum: Kurzführung mit Mandy Wiesner M.A.

FührungAusstellung

3 Euro + Eintritt
Dauer: 20 Min.
max. 7 Personen

Bitte reservieren Sie vorab einen Platz. Anmelden können Sie sich elektronisch oder unter 0941 29 714 20.


Als Künstler, Kunsttheoretiker und Kurator sowie als langjähriger Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) prägt Peter Weibel die internationale Szene der Medienkunst.

Es sind die visionären Ansätze, die Auseinandersetzung mit aufkommenden technischen Möglichkeiten und nicht zuletzt die kritische Reflexion politischer und gesellschaftlicher Phänomene, die Weibels Kunst auszeichnen.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über Weibels gesamtes Schaffen von seinen Anfängen in den 1960er Jahren bis heute. Neben raumgreifenden Installationen wie „Europa(t)raum“ (1983) oder der Computer-Videoinstallation „Die Vertreibung der Vernunft“ (1993) bieten interaktive Soundinstallationen oder Augmented-Reality-Visualisierungen ein vielschichtiges Sinneserlebnis. Das Titelmotiv der Ausstellung „Brennt das Haus Europa?“ (2020) beschreibt den thematischen Schwerpunkt der Präsentation.

Mi. 28.10.
13:30 - 13:40

Peter Weibel – (Post-)Europa? Lovis-Corinth-Preis 2020

Mittagspause im Museum: Kurzführungen mit Mandy Wiesner M.A.

FührungAusstellung

3 Euro + Eintritt
Dauer: 20 Min.
max. 7 Personen

Bitte reservieren Sie vorab einen Platz. Anmelden können Sie sich elektronisch oder unter 0941 29 714 20.


Als Künstler, Kunsttheoretiker und Kurator sowie als langjähriger Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) prägt Peter Weibel die internationale Szene der Medienkunst.

Es sind die visionären Ansätze, die Auseinandersetzung mit aufkommenden technischen Möglichkeiten und nicht zuletzt die kritische Reflexion politischer und gesellschaftlicher Phänomene, die Weibels Kunst auszeichnen.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über Weibels gesamtes Schaffen von seinen Anfängen in den 1960er Jahren bis heute. Neben raumgreifenden Installationen wie „Europa(t)raum“ (1983) oder der Computer-Videoinstallation „Die Vertreibung der Vernunft“ (1993) bieten interaktive Soundinstallationen oder Augmented-Reality-Visualisierungen ein vielschichtiges Sinneserlebnis. Das Titelmotiv der Ausstellung „Brennt das Haus Europa?“ (2020) beschreibt den thematischen Schwerpunkt der Präsentation.

Aktuelle Informationen zu Ihrem Besuch im KOG

Um das Infektionsrisiko mit dem Corona-Virus zu reduzieren, bitten wir bei Ihrem Besuch die Hygienemaßnahmen zu beachten.

Leider können wir aufgrund der aktuellen Situation nur eingeschränkt Führungen anbieten. Hierbei gelten besondere Regeln. Workshops sowie alle buchbaren Programme für Kinder und Erwachsene können zurzeit nicht stattfinden. Für Kinder bieten wir das KunstKästchen an. Das Kreativset mit einem Link zur Video-Anleitung ist an der Museumskasse erhältlich.


Vielen Dank für Ihr Verständnis!
 


Weitere Ausstellungen: Ausblick und Rückblick

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