Ben Muthofer

Geometrie. Farbe. Licht. Ben Muthofer Retrospektiv

15. Juli bis 16. September 2012

Die Ausstellung stellte die erste Retrospektive von Ben Muthofer (Oppeln/Oberschlesien 1937–2020 Ingolstadt) dar und legte ein eindrucksvolles Zeugnis seines Beitrages zur Konkreten Kunst ab. Der aus Oberschlesien stammende Bildhauer stiftete dem Regensburger Museum 2009 über 160 Werke. Damit besitzt das KOG die weltweit größte Sammlung seiner Plastiken, Gemälde und Grafiken. 

Vor dem Hintergrund des 75. Geburtstages von Ben Muthofer dokumentierte die Ausstellung mit einer repräsentativen Auswahl von 100 Arbeiten fünfzig Jahre seines Schaffens. Vier der charakteristischen Faltplastiken des Künstlers im Stadtpark und am Museum ergänzen die Schau.

Internationalen Ruf hat Ben Muthofer vor allem als Bildhauer gewonnen. Charakteristisch sind vor allem seine steil aufragenden, weiß lackierten Faltplastiken auf zahlreichen öffentlichen Plätzen, die trotz des Materials – Stahl – durch ihre schwebende Leichtigkeit auffallen. Das Grundprinzip von Muthofers Plastiken ist die Faltung, die er durch Anregung der japanischen Papierfaltkunst Origami weiterentwickelte. Das Dreieck und seine Variationen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Faltungen, Objekt von Ben Muthofer aus dem Jahr 1960
Ben Muthofer, Faltungen, 1960 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

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