Ludwig Richter

Frühlingsmorgen im Lauterbrunner Tal (Auszug der Sennen)

17. März bis 23. September 2019

Ludwig Richters „Frühlingsmorgen im Lauterbrunner Tal (Auszug der Sennen)“ gehört neben den Bergszenerien eines Caspar David Friedrich oder Joseph Anton Koch zu den Vorzeigewerken der deutschen Romantik. Rund 115 Jahre lang war das 1827 entstandene Gemälde verschollen.

Erst 2009 wurde das Werk durch glückliche Fügung in einem Budapester Antiquitätengeschäft wiederentdeckt. Die 2018 angefertigte Infrarotreflektografie machte Unterzeichnungen sichtbar, die sonst von Malschichten verdeckt waren. Die Bleistiftlinien zeigen, dass Ludwig Richter (Dresden 1803–1884 Dresden) die Figurengruppen ursprünglich anders geplant hatte. Als Vorlage diente ihm dabei eine Skizze seines Künstlerfreundes Julius Schnorr von Carolsfeld (Leipzig 1794–1872 Dresden).

Die Kabinettausstellung griff diese Spur auf und führte den kreativen Austausch zwischen dem Landschaftsmaler Richter und dem Figurenspezialisten Schnorr von Carolsfeld vor Augen. Zugleich ermöglichte Anschauungsmaterial zu den gemäldetechnologischen Untersuchungen einen Blick in die Entstehungsgeschichte des Gemäldes von den ersten Skizzierungen bis hin zur Fertigstellung.

Frühlingsmorgen im Lauterbrunner Tal (Auszug der Sennen), Gemälde von Ludwig Richter aus dem Jahr 1827
Ludwig Richter, Frühlingsmorgen im Lauterbrunner Tal (Auszug der Sennen), 1827

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