Schaufenster 2

Manege frei – Josef Hegenbarth zum 50. Todestag

26. Juli bis 21. Oktober 2012

Mit den Wechselausstellungen aus der Reihe SCHAUFENSTER präsentierte sich die Grafische Sammlung im KOG zwischen Dezember 2011 und Dezember 2014 in einem eigenen Raum. Neben einzelnen künstlerischen Positionen wurden thematische Querschnitte und grafische Drucktechniken vorgestellt. Zum 50. Todestag von Josef Hegenbarth (Böhmisch Kamnitz 1884–1962 Dresden) zeigte das SCHAUFENSTER 2 eine Auswahl aus dem Werk des Malers, Zeichners, Grafikers und Illustrators.

Es sind die Figuren und Szenen des Alltags, mit denen sich Hegenbarth zeitlebens beschäftigte. Die Straße, das Café, der Zirkus oder der Zoo waren jene Orte, an denen er seine Motive fand. Den Menschen in all ihren Eigenarten spürte Hegenbarth auf der Straße nach, auf der Suche nach dem Typischen, das er mit schnellen Strichen erfasste. Seit Mitte der 1920er Jahre hegte er eine besondere Faszination für das Geschehen in der Manege: Akrobaten, Clowns, Dompteure und Tiere zeigte er in spannungsvollen wie heiteren Situationen. An den Tieren schließlich, die er im Dresdner Zoo beobachtete, reizte ihn vor allem das Wilde und Ungebändigte.

Trapezkünstler von Josef Hegenbarth, gemalt mit Leimfarbe, entstanden im Jahr 1927
Josef Hegenbarth, Trapezkünstler, 1927 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Mit freundlicher Unterstützung von

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