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Das Museum ist weiterhin zugänglich

Im Oktober 2022 beginnt im Kunstforum Ostdeutsche Galerie die geplante Baumaßnahme am sogenannten Grafiktrakt des Museums. Die Schausammlung bleibt während dieser Zeit weiterhin zugänglich, einzig wenige zum Grafiktrakt gerichtete Kabinette müssen geschlossen werden. Die Highlights aus diesem Bereich können die Besucherinnen und Besucher jedoch nach wie vor in einem neu eingerichteten Ausstellungssaal im Erdgeschoss sowie an anderen Orten in der Schausammlung besichtigen. Sonderausstellungen finden ebenso weiterhin statt. Die Eingriffe am Grafiktrakt dienen insbesondere dazu, den 200 Quadratmeter großen Saal sowie das Grafikdepot klimatechnisch und funktional zu ertüchtigen und barrierefrei an das Hauptgebäude anzuschließen. Die Kosten für die Maßnahme in Höhe von 6,1 Mio Euro werden vom Bund (50%), dem Freistaat Bayern (30%) und der Stadt Regensburg (20%) getragen.

Die Vorbereitungen auf die Baumaßnahme am so genannten Grafiktrakt des Kunstforums Ostdeutsche Galerie sind im vollen Gange. Auch in der Schausammlung im Obergeschoss des Museums stehen Veränderungen an. Ab dem 27. September 2022 müssen vier der zehn Räume der Schausammlung aus sicherheitstechnischen Gründen für die Dauer der Baumaßnahme geschlossen bleiben. Die Schließung betrifft die Themenbereiche „Die Breslauer Akademie“, „Im Osten der Weimarer Republik“, „Dialog Ost – West“, „Traumlandschaften –  traumatische Landschaften“ sowie den letzten Raum des dreiteiligen Kapitels „Orte der Inspiration“. Doch auf Highlights aus diesem Bereich müssen die Besucherinnen und Besucher nicht verzichten. Einige davon bekommen einen anderen Platz in den weiterhin zugänglichen Räumen im Obergeschoss. Durch die neuen Gegenüberstellungen von Werken ergeben sich neue Zusammenhänge und Perspektiven. Eine größere Auswahl findet sich in einem Saal im Erdgeschoss wieder. Hier entsteht ein Ausstellungraum mit dem Schwerpunkt auf der Kunst der 1920er Jahre.

Sonderausstellungen, für die nach wie vor Flächen im Erdgeschoss des Museums reserviert sind, werden auch während der Baumaßnahmen weiterhin stattfinden. Die nächste Ausstellung „Wachsen und Vergehen. Sieglinde Bottesch – Bernard Schultze“ eröffnet bereits am 7. Oktober um 19 Uhr. Nach zweieinhalb Jahren wird es die erste Vernissage für die breite Öffentlichkeit sein.

Das Hauptziel der Baumaßnahme am Grafiktrakt ist die technische und klimatische Ertüchtigung und barrierefreie Erschließung. Der Anbau mit einem 200 Quadratmeter großen Saal wurde zwischen 1978 und 1981 an der Nordseite des Museums errichtet. „Die anstehenden Eingriffe bezüglich Dämmung und Klimatechnik dienen dazu, den Gebäudeteil dem heutigen Standard anzupassen,“ berichtet Dr. Agnes Tieze, Direktorin des Museums. „Und endlich kann auch die Barrierefreiheit wesentlich verbessert werden.“ Die Anbindung des neuen Ausstellungssaals im Grafiktrakt an das Hauptgebäude wird in diesem Zuge komplett barrierefrei erschlossen.

Zu Beginn der Planung war zunächst ein Gesamtbudget von 4,5 Mio Euro für die Baumaßnahme vorgesehen. Ende 2021 war klar, dass es zu Mehrkosten in Höhe von 1,6 Mio Euro kommen wird. Diese sind der enormen Baukostensteigerung sowie einer erforderlichen Tiefgrundpfählung geschuldet. Die drei Zuwendungsgeber des Museums hatten daraufhin ihren paritätischen Anteil erhöht – Bund (50%), Freistaat Bayern (30%) und die Stadt Regensburg (20%). So konnte die Bausumme auf 6,1 Mio Euro aufgestockt werden. Auf den Bund entfällt dabei insgesamt die Summe von 3.050.000 Euro, während das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales mit 1.830.000 Euro und die Stadt Regensburg mit 1.220.000 Euro beteiligt sind.

 

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Beginn der Baumaßnahmen im Kunstforum Ostdeutsche Galerie

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