Kunsthistorikerin Stephanie Ruhfaß M.A. begleitet die Gäste mit besonderem Blick für die Farbigkeit der Gemälde durch die Ausstellungsräume. Spannend ist dabei insbesondere, wie sich der Umgang mit Farbe am Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert geändert hat. Ein Vergleich von zwei Gemälden führt den Unterschied deutlich vor Augen: Während Johann Carl Schultz 1850 das „Querschiff eines gotischen Domes“ in gedämpften Tönen möglichst der Wirklichkeit entsprechend darzustellen strebte, wählte Wenzel Hablik 1921 für sein „Dom-Inneres“ bunte, kontrastreiche Farben. Was die Hintergründe hierfür waren und welche Gedanken sich Künstlerinnen und Künstler hierzu machten, zeigt Stephanie Ruhfaß am Beispiel von Adolf Hölzel. Der Künstler war ein wichtiger Vorreiter der modernen Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seine Theorien insbesondere zur Farbenlehre prägten nachfolgende Künstlergenerationen.
Die Führung „Die Sprache der Farben“ beginnt um 14 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Platzreservierung unter www.kunstforum.net oder telefonisch unter 0941 29 714 20 wird empfohlen.
Pressebild
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