Bei der nächsten Führung durch die Dauerausstellung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie am Sonntag, 6. April 2025, zeigt Kunsthistorikerin Stephanie Ruhfaß M.A. religiöse Bezüge in der mitteleuropäischen Kunstgeschichte auf. Gotische Kirchen und insbesondere deren Ruinen inspirierten nicht nur die Künstler der Romantik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Lyonel Feininger, einen der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne, faszinierten insbesondere die Überreste der Kirche von Hoff am Rand einer Steilküste an der Ostsee. Er zeichnete und malte sie insgesamt fünfzigmal. Die Spitzbögen der Kirche bilden das Herzstück seines abstrakt gehaltenen Gemäldes, das heute im Kunstforum Ostdeutsche Galerie zu sehen ist. Adolf Hölzel, ebenso wie Feininger mit dem Bauhaus verbunden, wählte die Legende der heiligen Ursula als Motiv für sein Gemälde, das mit aus Farbflächen zusammengesetzten Figuren an Kirchenfenster erinnert. Auch Käthe Kollwitz und Lovis Corinth schöpften Ideen aus der christlichen Kunst.
Die Führung „Kirchenruinen, Heiligengeschichten und christliche Motive als Inspiration“ um 15 Uhr. Platzreservierung wird empfohlen unter www.kunstforum.net oder telefonisch unter 09412971420.
PRESSEBILD
Das Bildmaterial darf ausschließlich im Rahmen der Ankündigung des Veranstaltungsprogramms im Kunstforum Ostdeutsche Galerie kostenfrei verwendet werden. Die Bildunterschriften bitten wir nach Möglichkeit komplett darzustellen. Die Nutzung der Abbildungen für Social Media ist ohne Genehmigung nicht zulässig.
